von Kestert nach Braubach (14.3.2011)

Wenn man es nicht sofort macht, dann macht man es nie, oder eben anderthalb Wochen später als eigentlich geplant, also hier der Bericht vom Lauf von Keltern nach Braubach.

Wie es der Zufall oder eine glückliche Fügung wollte, war am Montag Nachmittag ein Termin in Rengsdorf (tiefster Westerwald) und am Folgetag ein Vortrag in Bendorf (am Rhein – da sind wir nett durch den Hafen gelaufen – siehe auch Eintrag vom … Damit stand der nächste Etappe auf dem Weg nach Basel ja nix entgegen und ein Hotel in Braubach (Endpunkt der letzten Etappe) war schnell gefunden.

Nach einem schnellen „am Bahnhof in die Laufkalmotten Springen“ ging es am frühen abend ging es dann mit dem Rheingauexpress von Braubach nach Kestert – das sollten dann gute 15 Kilometer sein – wurden dann aber doch mehr (Laufstrecke auf Runkeeper).

In Kestert (den Ort kante ich vorher nicht) ging es direkt entlang des Rheins und leider auch wieder entlang der B42 – diese wird mich wohl noch ein Stück begleiten – und ich werde nicht anfangen die Zahl der Baustellen auf dieser Bundestrasse zu zählen – sollte aber jetzt schon mehr als der Name verrät sein (war ein harter Winter LOL)

Auf der anderen Rheinseite blinkten die Häuser von Bad Salzig und so ging es entspannt nach Kamp-Bornhofen, wo die Loreley-Schiffe auf den Beginn der Saison warteten. Entlang des Rheins blinkten dann irgendwann die ersten Lichter von Boppard

Blick auf Boppard

Die Beine fühlten sich gut an uns so ging es weiter nach Filsen – ein wenig eingeschlafen – aber man kann wohl günstig Hotels mit einer Pizzaria/Eisdiele erwerben – wer Interesse hat ? Von Filsen aus ging es um die nächste Scheife nach Osterspai mit einem grandiosen Blick auf die Weinberge. Dieser wurde durch die einsetzende Dämmerung zwar ein wenig getrübt aber soweit war es ja nicht mehr und irgendwann – als es schon richtig dunkel war – kam die beleuchtete Burg von Braubach am Ende der Straße in Sichtweite.

Burg Braubach in noch weiter Ferne

Unter dieser sollte dann der müde Körper im Hotel zum Schwan Ruhe finden (Schnäppchen auf Hotel.de) – aber Obacht, die Zimmer sind historisch – und die Betten haben auch Rahmen – sind zwar gut, aber wenn man das nicht gewohnt ist, so wird die Nacht doch ein wenig unruhiger (wenigstens bei mir) – aber das Hotel war ansonsten sehr nett in einem Museum integriert, hat man ja auch nicht alle Tage.

Nun wird an diesem Wochenende die Zeit umgestellt und die Abendläufe können demzufolge auch wieder etwas länger werden, weil länger hell. Geplant sind jetzt zum einen am 19.4. einer Etappe bei Kehl/Rhein (läuft man hier auf der deutschen, oder auf der französichen Seite, hat da jemand Tipps?) und am 28.4. eine Etappe in Basel (also schon mal am anderen Ende auch die ersten Meterchen abreißen).

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Von Widdig nach Bonn (3.3.2011)

Das war nicht wirklich eine gute Idee – am Weiberfastnacht mit der Bahn quer durch Bonn zu fahren  macht nicht wirklich Spaß, wenn man einfach nur den Rhein entlang laufen möchte. Plan war es von Widdig nach Bonn zu laufen und somit die Strecke Richtung Norden zu verlängern (Vielleicht heißt es dann irgendwann mal von Köln nach Konstanz). Aber wie gesagt, die Bahnen fuhren auf jeden Fall nicht nach Plan und waren vollgepfropft mit schunkelnden und singenden Jecken, die schrien und Ihren Spaß hatten – was dem noch nüchternen Läufer – also mir – gewaltig auf den Wecker ging. Doch das Wetter war so schön (strahlender Sonnenschein – 6 Grad) das es einfach ein Lauf sein mußte – und warum nicht die Strecke nördlich erweitern?

Statt 32 Minuten dauerte die Fahrt dann geschlagene 1 1/4 Stunden – aber sei es drum, die Sonne schien noch und so begann der Weg Rheinaufwärts Richtung Bonn in Widdig.

Die Landschaft in dieser Ecke ist schon irgendwie sehr flach, ganz anders als hinter Koblenz. Aber sei es drum auch diese Landschaft muss durchlaufen werden.

Leider wurde der Weg entlang des Rheins gerade neu angelegt, so das es quer durch die Baustellen dann Richtung Hersel ging. Nette Häuserchen mit Rheinblick und Blick auf die kleinen Boote, die vor Hersel festgemacht haben

Von Hersel aus war dann auch schon die Bonner Südbrücke aus zu sehen, und ab da ist ja alles schon millionenfach erlaufenes Gelände. An der Mondorfer Fähre ging es noch vorbei – dann Graurheindorf  - hier habe ich schon einige Tage im Hafen verbracht – lang lang ist es her ;-)

Von Graurheindorf entlang der Holzabsperung des Bonner Hafens, Klärwerk, unter der Südbrücke hindurch auf die Bonner Rhein-Promenade. Je weiter es Richtung Kennedy-Brücke ging, desto lauter wurde auch die Musik der Karnevalsparty (Rheinlust/Bahnhöfchen), aber das half alles nix. Über die Kennedy-Brücke, Slalom durch die tunkelnden Jeckenund dann ein weiter Bogen um die jugendliche Karnevalshochburg (Rheinlust)

um am Rhein entlang die letzte Meterchen bis zur Rohmühle zu joggen,             t r a u m h a f t!

Als Fazit der Strecke also jetzt der Start bei Rheinkilometer 663 – Ende dann in Basel bei 167 – macht dann schlappe 500 Kilometer – aber noch ist es ja nicht so weit.

Der Rheinläufer macht jetzt erstmal die Karnevalsflucht in die Sonne – am 14.3. dann St. Goarshausen-Braubach – wenn es terminlich klappt – und am 24. März ist die erste Etappe ab Basel dran – so wenigstens der Plan.

Der link auf den den runkeeper ist hier (aber ich bin nicht wirklich geschwommen – scheint ein Fehler zu sein)

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Von Koblenz nach Braubach 24.2.2011

… oder auch andersherum – denn der Start war in Braubach (Runkeeper-LINK)

Nach einem sehr guten Kundentermin in Lahnstein am Donnerstag nachmittag bot es sich an diesen Systemvorteil auszunutzen und gleich noch eine Etappe einzuwerfen. Da der Termin um kurz nach 5 zu Ende war ging es nun darum zu entscheiden von Braubach nach Koblenz oder Koblenz nach Braubach. Aber da es schon etwas trüber wurde, fiel die Entscheidung auf Start in Braubach – ausnutzen der Helligkeit, solange diese noch da war und dann irgendwie in Koblenz wieder zurück nach Braubach (erste Recherchen im Internet zeigten, das dies jede halbe Stunde möglich ist).

bei Braubach

In Braubach begann dann der Weg am Parklatz – der ansonsten verlassen da lag. Direkt Entlang des Rheins ging es dann aber nur kurz, auf einmal war ein Schild mit “Durchgang verboten” – doch freundliche Braubacher halfen mir dann den Pfad durch den Tennisclub auf den Rad- und Fußweg nach Koblenz zu finden.

Nett war der Stuhl am Rande – aus einem Baumstumpf herausgeschnitten  - da will  man sich gleich hinsetzen

Stuhl aus Baumstumpf

Entlang des Rheins dann weiter nach Lahnstein – wie der Name es schon verrät, fließt hier die Lahn in den Rhein und es gibt dort eine Hafen und von dort keinen direkten Übergang über die Lahn. Das merkte ich leider erst ein wenig spät, nämlich als rechts von mir auf einmal Schiffe auftauchten, also eine kleine Schleife machen und quer durch Lahnstein über die Brücke dann ein kurzes Stück an der Lahn entlang wieder an den Rhein. Hier dann die vielen Schilder mit dem Hinweis auf das Unesco Weltkulturerbe oberes Mittelrheintal. Nun wissen wir wenigstens auch das.

Es wurde immer dunkler – leicht nieselig und das Ganze dann um den Gefrierpunkt – naja, warum fange ich so ein Projekt auch Ende Januar an? Hinter Lahnstein nußte dann mal wieder ein Gewerbegebiet am Rhein umlaufen werden – was aber auch hieß das es quer durch eben oberhalb quer durch eben jenes ging – nicht gersde schnuckelig, doch dahinter entschädigte dann der direkte Rheinweg und imposante Bäume entlang des Weges in Koblenz. Nun noch über die Brücke und dann quer durch die Stadt zum Hauptbahnhof und der Lauf war beendet und wieder ein paar Schritte Richtung Basel waren auf der imaginären Karte angehakt. Wenn das in dem Tempo weitergeht könnte es sogar noch dieses Jahr klappen …

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Von Neuwied nach Koblenz – 19.2.2011

Samstag Mittag – 2 Grad trübes Wetter.

Mit der Bahn von Neuwied nach Koblenz Ehrenbreitstein – weitere Investition von 4,05 Euro für den kurzen Trip – ab wann lohnt sich die Investition für eine Bahncard100 – oder sollte ich die Bahn mal nach einem Sponsoring oder Ausrüstervertrag fragen? Link auf Runkeeper

In Ehrenbreitstein (liegt gegenüber dem Deutschen Eck) habe ich dann den Weg direkt rheinabwärts genommen und … das war dann wohl ein Fehler, denn zwischen Bundesstrasse und Bahn war es zwar recht eben, doch jenseits der Schienen war der direkte Rheinweg! Mist also den Automief einatmen, Augen zu und durch. An den Rhein kam ich erst nach 2 Kilometern in Urbar. Von hier führt der Weg entlang des Rheins dann nach Vallendar – jetzt war es doch eher so wie man sich einen schönen Lauf am Rhein entlang vorstellt.

Valendar

In Vallendar selbst versuchte ich entlang des Rheins weiterzukommen, doch leider endet der Weg hinter dem Ruderclub. Dead End!

Valendar - Dead End

Dann also umdrehen, die nächste Gelegenheit die Bahnstrecke sicher zu überqueren war dann der Bahnhof in Vallendar. Von dort ging es dann nur noch entlang der Bundesstrasse 42 – Seitenstreifen direkt an der Strasse – am Samstag Mittag ein Gefühl wie entlang der Autobahn. Das ist mit Abstand der bisher schrecklichste Streckenabschnitt „Vallendar – Bendorf“.

Doch es sollte noch spannender werden. Der Abschnitt in Bendorf sah auf Google Maps ja eigentlich ganz nett aus, Strassen entlang des Rheins, doch das war eine Illussion, denn die Strassen entpuppten sich als Hafengebiet „Durchgang verboten!“ Nachdem eine kleine Runde drumherum nicht möglich schien, also am UPS-Lager vorbei und quer durch den Hafen. Vorbei an großen Tanks


Tanks in Bendorf

Dann ein großes Tor, aber offen, dann ein Brücke – also geht es doch weiter – aber irgendwie sind die Berge von Sand. Lava, Split und die Haufen von Betonsteinen auf der anderen Seite doch schon komisch, es zieht sich und auf einmal merke ich, das ich auf einem Fabrikgelände bin. Nu aber schnell durch, da hinten ist das Werkstor – raus und schon bin ich in Engers, und sehe wieder Schilder Richtung Rhein – da will ich ja entlang laufen – also runter an den Rhein und wirklich, da ist er und es gibt einen Weg und dieser ist nicht entlang der Bundesstrasse oder der Bahn.

Am Schloß Engers vorbei geht es dann immer entlang des Rheins – unter der Eisenbahnbrücke durch. Die Brückenpfeiler am Ufer sehen aus wie in Erpel (Brücke von Remagen) – so wird das wohl früher da auch ausgesehen haben …

Nun führt der Weg weiter immer entlang des Rheins und erste Schilder verweisen auch schon auf Neuwied, das Ziel des heutigen Laufs. Und wirklich, man erkennt das Kraftwerk und schon ist dadie nächste (diesmal Autobrücke) über den Rhein

Brücke bei Neuwied

- hat eigentlich schon mal jemand die Brücken über den Rhein gezählt? – Bisher sind es 3 in Bonn, 1 in Neuwied (Auto), 1 in Engers (Bahn) – dann die A48 und bei Koblenz dann noch eine … schon ganz schon dicht – eigentlich – da fällt beim Zählen aber auch eine alte Beatles-Liedzeile ein “Now they know how many wholes it takes to fill the Alberthall ….”

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Leutesdorf nach Neuwied (17.2.2011)

Nach einer Konferenz in Neuwied (mit Abendveranstaltung) im Foodhotel bot es sich an den Morgen mit einem kleinen Läufchen zu beginnen – und so ging es vom Hotel zum Bahnhof (also schon mal die ersten 980 Meterchen).

Mit der S-Bahn (Regionalexpress) ging es nach Leutesdorf – schon ein Blick aus dem Zugfenster ließ einen “Straßenlauf” erahnen. Doch der Start ab dem Bahnhof war dann sehr nett. Runkeeper-Karte

Die Strecke erwies sich – trotz der Kürze – als sehr anspruchsvoll. Das lag wohl aber eher an der vorabendlichen Veranstaltung und dem reichlichen Gerstensaft als wirklich an dem Profil.

Hinter Leutesdorf endete dann der Weg an einer (überwindbaren) Barriere. Also drüber und weiter zwischen Bahn und Rhein – die Fläche zwischen Wasser und Schiene wurde aber immer schmeler und endete dann sehr abrupt – MIST! also umdrehen und dann über eine alte Stahlbrücke hinüber, unter der die Züge donnerten.

Nach einem Sprint über die B42 ging es dann entlang des Radweges nach Neuwied – wie gesagt es war früh morgens und ich wollte noch ein Frühstück im Hotel genießen. Also immer dem Radweg nach und paralell zur dicht befahrenen Bundesstrasse.

Bemerkenswert noch die Eisenbahnbrücke über die Wied und das Deichmonument in Neuwied – schon sehr ansehnlich und wegen des Hochwassers wohl auch notwendig. Aber nach

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Erpel-Leutersdorf 12.2.2011

Heute war der erste “One-Way”-Lauf, der gleich 18 Rheinkilometer einbrachte (bei gelaufenen 20,26 Kilometern – hier der LINK auf Runkeeper

Die Bahnfahrt von Erpel nach Leutersdorf an einem grauen Februar-Samstag Mittag (7 Grad) mit der Bahn war problemlos wenn auch der Preis von 4,05 Euro doch ein wenig teuer ist, damit die ersten Kosten für das Projekt, aber noch überschaubar.

In Leutersdorf ging es dann direkt vom Bahnhof an den Rhein, durch ein Tor – die schwarzen Marken sind Höhenangaben der letzten Rheinhochwasser … einige wie man sieht !

Ein schöner Anfang – wenngleich das Wetter nicht mit spielte und es leicht anfing zu regnen. Dann immer am Rhein entlang Richtung Rheinbrohl. Doch wer hier einen schicken Rheinort erwartet, der wird enttäuscht. Ein dominantes Stahlwerk/Werftgelände direkt am Rhein muss umlaufen werden und der Ort selber macht einen verlassenen Eindruck (oder war es nur die graue Stimmung des Februar-Tages?). Die Recherche in Wikipedia sagt aber das die Werft 1984

Von Rheinbrohhl ging es nach Bad Hönnigen . Der Camping-Platz am Ortsanfang war noch sehr leer, wenngleich schon wieder vereinzelte Wohnwagen aufgestellt – und auch bewohnt waren. Stellt sich die Frage, wer an einem grauen Februartag in seinem Wohnwagen am Rhein hocken will – naja nicht mein Problem.

Von Bad Hönnigen führte der Weg dann Richtung Linz. Unterwegs hing ein erschlafftes Schlauchboot im Baum

wohl ein Relikt des letzte Rhein-Hochwassers –  wie lange das wohl dem Wind und Wetter standhält?

Lieder führt die B42 ab Bad Hönnigen direkt am Rhein entlang und es scheint auch keinen direkten Fußweg am Rhein entlang zu geben, so dass nun der Weg hinter Bundesstrasse und Bahn entlang führt – nicht wirklich schön, doch das Ende war  ja in Sicht. In Linz kurz noch einmal an den Rhein, dann wieder in 2. Reihe ging es dann nach Erpel und ich war froh endlich die Ruine der Bahnbrücke zu sehen, wo dann der Wagen nach Bonn stand.

Die nächste Etappe ist von Leutersdorf nach Neuwied – diesmak am Donnerstag Morgen – da paßt ein beruflicher Termin ganz gut rein ;-)

Für das weitere Projekt muss ich jetzt noch das Thema der An/Abreise optimieren, damit nicht zu viel “Aufrüstzeit” für jeden Rheinkilometer anfallen. Die geplanten Ternine findet Ihr auch unter Planung der nächsten Läufe – also wenn jemand mitmachen will bitte melden.

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Laufplanung 12.2.2011

Heute gehts von Leutesdorf rheinabwärts bis nach Erpel – Start am Bhf. Erpel um 12:58 – dann mit dem Zug nach Leutesdorf und dort Start um 13:20 ab Bahnhof Leutesdorf – Bericht folgt – und auch eine Karte, wenn ich dann endlich mal weiß wie ich die Google-Links hier einfügen kann ;-)

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Bad Honnef – Erpel (30.1.2011)

Also, der erste Schritt war schwer, der zweite soll jetzt aber folgen und wir versuchen mal diese Reise weiter zu führen,

http://runkeeper.com/user/Meinert/activity/24689935

Es ging diesmal bei strahlendem Sonnenschein und kalten Temperaturen (so um den Gefrierpunkt) weiter Rhein aufwärts. Start und Ziel war bei Kilometer 641 – wie das Kilometerschild an der Stadtbahn aufzeigt

Rheinkilometer 641  - Bad Honnef

Rheinkilometer 641

Von der Stadtbahn ging es an der Insel Grafenwerth entlang, und auf einen kleinen Feldweg immer am Rhein entlang. Ab dem Fähranleger Bad-Honnef Rolandeck wurde der Feldweg dann eher ein Pfad, aber es war noch recht ruhig.

Das änderte sich aber schlagartig in Unkel , aber was soll man auch an einem sonnigen Sonntag Nachmittag erwarten?

In Unkel stellte sich die Frage nach dem Umkehrmoment, aber das Wetter und die Laune waren gut, da ging noch was – und so erfolgte der Lauf bis nach Erpel

oder auch Kilometer 633, wie das große Kilometerschild zeigt (also wieder 8 Kilometer mehr Rheinaufwärts geschafft.

und einen traumhaften Blick auf die Brückenreste der ehemaligen Brücke nach Remagen

Ab hier ging es dann wieder Richtung Bad Honnef, vorbei an der Apolinaris.Kirche auf der anderen Rheinseite.Und die Gedanken kreisten um diesen “verrückten Lauf”, wenn ich jedes mal hin und wieder zurück laufe, wird das doch ein recht umfangreiches unterfangen, ich könnte ja auch reduzieren und one-Way laufen. Also Auto an den Bahnhof stellen, mit dem Zug 15-20 kilometer Rheinaufwärts und dann auf den Sohlen diese wieder rheinawärts zum Auto, bei 15 km im Schnitt ergitb das ca. 32 Etappen, wie der Rheinstein bei Unkel aufzeig – bzw aufzeigen soll – 470 km bis Basel – die 4 ist leider abgeschnitten.

Damit also die nächste Etappe am  12. oder 13. Februar und dann von Leutesdorf nach Erpel – macht laut Google Maps 18,8 Kilometer – oder auch dann schon Rheinkilometer 615.

Wer mit laufen will bitte bis Freitag einen Kommentar schreiben zum Abstimmen.

Wie sollen wir hier zählen – nach Kilometer die noch kommen, oder nach Kilometer, die schon gelaufen wurden? Ich denke wie beim Marathon, wir zählen die Kiloemter die schon gelaufen wurden, solange diese weniger sind, als die noch zu laufenden Kilometer – macht also nach 2 Läufen jetzt die 8 Kiloemeter von heute und die 7 vom ersten Lauf – also 15 haben wir schon auf dem Weg nach Basel – aber jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt.

Noch eine kurze Anmerkung zum jetzigen Wochenende – wegen eines München-Aufenthalts wurde hier die Isar belaufen – es waren 15 Kilometer bei strahlendem Sonnenschein.

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Bonn – Bad Honnef (Retro auf den 23.1.2011)

So – das wird dann jetzt der erste Eintrag – noch ohne Bilder – diese sollen aber unbedingt folgen.

Hier der Link auf dem Run-Keeper http://runkeeper.com/user/Meinert/activity/24068038

Es war grau und leicht nieselig und anstelle die übliche Rheinrunde in Bonn zu drehen (es gibt da die 10km oder die 15km Alternativen – je nach Brückenwahl auch anpassbar) dachte ich mir – lauf doch mal Rheinaufwärts – mal sehen wir weit Du kommst – Königswinter oder doch noch ein wenig weiter – wenn es auf dem Rückweg zu brenzelig wird mit der Luft, dann kann man ja immer noch die Straßenbahn nehmen. Also ging es los vom Bonner Bogen (Parkplatz direkt am Rhein) über schon geräumte Wege (Hochwasser war gerade abgelaufen) Rheinaufwärts. Noch ziemlich bekanntes Terrain – Bundeshäuschen, Fahrableger Niederdollendorf, dann Königswinter, es lief sehr gut!

In Königswinter dann der Hinwies, das die Straßenbahn nach Bad Honnef in 7 Minuten kommt – okay dachte ich, machen wir ein Rennen, ich gegen die Bahn – wann überholt mich die Bahn rheinaufwärts. Es kamen die nächsten Stationen und von der Bahn noch nichts zu sehen, doch dann in Rhöndorf hatte sie mich eingeholt – dachte ich – aber sie blieb sehr lange stehen und ich war wieder vorn. Dann die erste Haltestelle Bad Honnef – die Bahn war knapp hinter mir – stand lange in Rhöndorf rum – wußte sie denn nichts von dem Wettkampf Mensch gegen Maschine? Doch leider war der Bahn-Halt in Bad Honnef zu kurz und der ÖPNV-Nachfahre von Elli stampfte als Sieger in Bad-Honnef (Stadt Bahn ein).

ABER: die fast 9,5 Kilometer (Dank IPhone protokolliert) waren im Sack und Bergab (also Rheinabwärts) wollte ich es der Bahn noch einmal zeigen, denn diese sollte ja nach einer Ruhepause wieder gen Bonn sausen. Mindestens Königswinter, dann erst soll Sie mich einholen, also Turn-round und los ging die Hatz: Station eins, zwei, drei, Königswinter Denkmal, Königswinter Sealife, dann erst kam das Rollen der Bahn näher und bis zum Ende von Königswinter hatte mich der Telekom-Express dann endlich erreicht – okay,oaky, ich gebe mich innerlich geschlagen, aber denke doch, es war ein schöner Lauf und ein bißchen Neuland.

Man könnte den Rhein ja am nächsten Wochenende wieder ein Stück (dann ab Bad Honnef) weiterlaufen – und dann so Stück für Stück immer weiter aufwärts – und wie weit ist eigentlich Basel?

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