Von Widdig nach Bonn (3.3.2011)

Das war nicht wirklich eine gute Idee – am Weiberfastnacht mit der Bahn quer durch Bonn zu fahren  macht nicht wirklich Spaß, wenn man einfach nur den Rhein entlang laufen möchte. Plan war es von Widdig nach Bonn zu laufen und somit die Strecke Richtung Norden zu verlängern (Vielleicht heißt es dann irgendwann mal von Köln nach Konstanz). Aber wie gesagt, die Bahnen fuhren auf jeden Fall nicht nach Plan und waren vollgepfropft mit schunkelnden und singenden Jecken, die schrien und Ihren Spaß hatten – was dem noch nüchternen Läufer – also mir – gewaltig auf den Wecker ging. Doch das Wetter war so schön (strahlender Sonnenschein – 6 Grad) das es einfach ein Lauf sein mußte – und warum nicht die Strecke nördlich erweitern?

Statt 32 Minuten dauerte die Fahrt dann geschlagene 1 1/4 Stunden – aber sei es drum, die Sonne schien noch und so begann der Weg Rheinaufwärts Richtung Bonn in Widdig.

Die Landschaft in dieser Ecke ist schon irgendwie sehr flach, ganz anders als hinter Koblenz. Aber sei es drum auch diese Landschaft muss durchlaufen werden.

Leider wurde der Weg entlang des Rheins gerade neu angelegt, so das es quer durch die Baustellen dann Richtung Hersel ging. Nette Häuserchen mit Rheinblick und Blick auf die kleinen Boote, die vor Hersel festgemacht haben

Von Hersel aus war dann auch schon die Bonner Südbrücke aus zu sehen, und ab da ist ja alles schon millionenfach erlaufenes Gelände. An der Mondorfer Fähre ging es noch vorbei – dann Graurheindorf  - hier habe ich schon einige Tage im Hafen verbracht – lang lang ist es her ;-)

Von Graurheindorf entlang der Holzabsperung des Bonner Hafens, Klärwerk, unter der Südbrücke hindurch auf die Bonner Rhein-Promenade. Je weiter es Richtung Kennedy-Brücke ging, desto lauter wurde auch die Musik der Karnevalsparty (Rheinlust/Bahnhöfchen), aber das half alles nix. Über die Kennedy-Brücke, Slalom durch die tunkelnden Jeckenund dann ein weiter Bogen um die jugendliche Karnevalshochburg (Rheinlust)

um am Rhein entlang die letzte Meterchen bis zur Rohmühle zu joggen,             t r a u m h a f t!

Als Fazit der Strecke also jetzt der Start bei Rheinkilometer 663 – Ende dann in Basel bei 167 – macht dann schlappe 500 Kilometer – aber noch ist es ja nicht so weit.

Der Rheinläufer macht jetzt erstmal die Karnevalsflucht in die Sonne – am 14.3. dann St. Goarshausen-Braubach – wenn es terminlich klappt – und am 24. März ist die erste Etappe ab Basel dran – so wenigstens der Plan.

Der link auf den den runkeeper ist hier (aber ich bin nicht wirklich geschwommen – scheint ein Fehler zu sein)

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