Von Neuwied nach Koblenz – 19.2.2011

Samstag Mittag – 2 Grad trübes Wetter.

Mit der Bahn von Neuwied nach Koblenz Ehrenbreitstein – weitere Investition von 4,05 Euro für den kurzen Trip – ab wann lohnt sich die Investition für eine Bahncard100 – oder sollte ich die Bahn mal nach einem Sponsoring oder Ausrüstervertrag fragen? Link auf Runkeeper

In Ehrenbreitstein (liegt gegenüber dem Deutschen Eck) habe ich dann den Weg direkt rheinabwärts genommen und … das war dann wohl ein Fehler, denn zwischen Bundesstrasse und Bahn war es zwar recht eben, doch jenseits der Schienen war der direkte Rheinweg! Mist also den Automief einatmen, Augen zu und durch. An den Rhein kam ich erst nach 2 Kilometern in Urbar. Von hier führt der Weg entlang des Rheins dann nach Vallendar – jetzt war es doch eher so wie man sich einen schönen Lauf am Rhein entlang vorstellt.

Valendar

In Vallendar selbst versuchte ich entlang des Rheins weiterzukommen, doch leider endet der Weg hinter dem Ruderclub. Dead End!

Valendar - Dead End

Dann also umdrehen, die nächste Gelegenheit die Bahnstrecke sicher zu überqueren war dann der Bahnhof in Vallendar. Von dort ging es dann nur noch entlang der Bundesstrasse 42 – Seitenstreifen direkt an der Strasse – am Samstag Mittag ein Gefühl wie entlang der Autobahn. Das ist mit Abstand der bisher schrecklichste Streckenabschnitt „Vallendar – Bendorf“.

Doch es sollte noch spannender werden. Der Abschnitt in Bendorf sah auf Google Maps ja eigentlich ganz nett aus, Strassen entlang des Rheins, doch das war eine Illussion, denn die Strassen entpuppten sich als Hafengebiet „Durchgang verboten!“ Nachdem eine kleine Runde drumherum nicht möglich schien, also am UPS-Lager vorbei und quer durch den Hafen. Vorbei an großen Tanks


Tanks in Bendorf

Dann ein großes Tor, aber offen, dann ein Brücke – also geht es doch weiter – aber irgendwie sind die Berge von Sand. Lava, Split und die Haufen von Betonsteinen auf der anderen Seite doch schon komisch, es zieht sich und auf einmal merke ich, das ich auf einem Fabrikgelände bin. Nu aber schnell durch, da hinten ist das Werkstor – raus und schon bin ich in Engers, und sehe wieder Schilder Richtung Rhein – da will ich ja entlang laufen – also runter an den Rhein und wirklich, da ist er und es gibt einen Weg und dieser ist nicht entlang der Bundesstrasse oder der Bahn.

Am Schloß Engers vorbei geht es dann immer entlang des Rheins – unter der Eisenbahnbrücke durch. Die Brückenpfeiler am Ufer sehen aus wie in Erpel (Brücke von Remagen) – so wird das wohl früher da auch ausgesehen haben …

Nun führt der Weg weiter immer entlang des Rheins und erste Schilder verweisen auch schon auf Neuwied, das Ziel des heutigen Laufs. Und wirklich, man erkennt das Kraftwerk und schon ist dadie nächste (diesmal Autobrücke) über den Rhein

Brücke bei Neuwied

- hat eigentlich schon mal jemand die Brücken über den Rhein gezählt? – Bisher sind es 3 in Bonn, 1 in Neuwied (Auto), 1 in Engers (Bahn) – dann die A48 und bei Koblenz dann noch eine … schon ganz schon dicht – eigentlich – da fällt beim Zählen aber auch eine alte Beatles-Liedzeile ein “Now they know how many wholes it takes to fill the Alberthall ….”

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